Das aufwändig gestaltete Legespiel, mit dessen Regelwerk insbesondere Freunde des Romméspiels sehr schnell auf vertrautem Fuße stehen dürften, enthält 80 großformatige Spitzweg-Bilder-Karten (etwa die doppelte Skatkartengröße) und eine 12-seitigen Broschüre über die im Spiel enthaltenen Werke des populären Künstlers.
Da bei solch einem Spiel naturgemäß die Malerei Carl Spitzwegs im Vordergrund stehen sollte, wählte der Autor einen Spielmechanismus, der sicherstellt, daß die Auslage der Bild-Karten auf dem Tisch über einen gewissen Zeitraum erhalten bleibt, um den Charakter einer Ausstellung, die mit Muße betrachtet sein will, zu betonen.
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Galeristen, die ein Interesse daran haben, möglichst viele und wertvolle Spitzweg-Bilder in großen Ausstellungen unterzubringen. Die Museen, in denen diese Ausstellungen stattfinden, versuchen sich gegenseitig immer ein Stückchen zu übertreffen. So kommt es, dass die Ausstellungen, zu denen man Spitzweg-Bilder beisteuern kann, von Runde zu Runde umfangreicher werden.
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