Als Kapitän eines Schiffes geht es bei Sonnenaufgang über die Meere Richtung „Martinique“. Mit an Bord: vier treue Piraten, die vom Chef des Suchtrupps auf der Schatzinsel – ein in Felder unterteiltes Spielfeld - geschickt eingesetzt und bewegt werden. Dabei bergen die Seeräuber so manchen kleinen Schatz am Wegesrand und laden ihn in den Frachtraum ihrer Schiffe. Vor der zweiten Spielphase, nach dem Sonnenuntergang, haben alle Piraten in der der Spelunke „The Hook“ auf einem Barhocker Platz genommen. Von hier aus geht es ins Finale, bei dem nach dem Schatz gegraben wird. Beim Aufspüren kommt es auf eine gute Kombinationsgabe an: Informationen über die in Frage kommenden Standorte liefern die eigenen und die aufgedeckten Landkartenplättchen des Gegners und die Positionen bereits gesetzter Piraten auf der Insel. Da die Zahlen und Buchstaben, welche die Koordinaten auf der Schatzkarte bilden, immer nur einmal vorkommen, lässt sich im Ausschlussverfahren dem Versteck näherkommen.
Nicht immer gelingt es auf „Martinique“, das Geheimnis um den Ort des legendären Schatzes auch wirklich zu lüften. In diesem Fall zahlt es sich aus, auch die vielen kleineren Schätze, die es bei der Suche nach dem großen zu entdecken gibt, geborgen zu haben. Dann gewinnt, wer hierbei am eifrigsten Beute gemacht und die meisten Punkte gesammelt hat. Weil es nicht immer gelingt, in die Fußstapfen der legendären Piraten von „Martinique“ zu treten und jedes Spiel anders verläuft, besitzt die Schatzsuche einen hohen Wiederspielreiz. Das flotte Tempo des Zwei-Personen-Spiels motiviert, es immer und immer wieder zu versuchen.
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