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und Gaeste (80)
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Ein Kartenspiel ist ein Spiel, bei dem Spielkarten der wesentliche Bestandteil des Spielmaterials sind.
Traditionelle Spielziele
- Sammeln einer angesagten Anzahl von Stichen:
- zum Beispiel Rage, Whist, Jass
- Anlegen möglichst vieler Karten nach einem festen Schema:
- zum Beispiel Patiencen
- Verschiedene Spielformen bietet:
- zum Beispiel Binokel
Dabei kommen die unterschiedlichsten Zusatzregeln zum Einsatz, die das Ablegen oder Sammeln von bestimmten Ereignissen oder Kartenkombinationen abhängig machen.
Moderne Kartenspiele
Moderne Kartenspiele
Diese Varianten haben so vielfältige Mechanismen wie andere |Autorenspiele, werden mit einem eigenständigen Kartenblatt gespielt und überschreiten gelegentlich sogar die Grenze zum Brettspiel, wenn die Spielkarten als eine Art Spielbrett benutzt werden. Der "à la carte Kartenspielpreis" zeichnet das jeweils beste Spiel eines Jahres aus.
Eine völlig eigene Kategorie bilden die Sammelkartenspiele wie etwa Magic: Die Zusammenkunft.
Auch bei |Brettspielen oder Würfelspielen können Spielkarten beteiligt sein. In den meisten Fällen dienen sie hier jedoch zur Beeinflussung des Spielverlaufs - zum Beispiel als Würfelersatz in Form von Ereigniskarten - oder sie repräsentieren Objekte, die im Spielverlauf eingesetzt werden können, etwa Rohstoffe oder Spielgeld.
Glücksspiel
Der Gebrauch von Spielkarten für reines Hazardspiel (Risikospiel/Glücksspiel), der bis ins 18. Jahrhundert verbreitet war (v.a. das Spiel Faro oder Pharao), ist heute kaum mehr anzutreffen.
Kartenspiele als Lernspiele
Viele herkömmliche Kartenspiele fordern und trainieren Eigenschaften wie Konzentration, Aufmerksamkeit, Kurzzeitgedächtnis und strategisches Denken. Logische Spiele wie Set oder mathematische Spiele wie Elfer Raus können Kindern Logik bzw. Zahlenverständnis nahebringen. Eine weitere Variante sind Quartettspiele und Schwarzer Peter, die in der Regel Wissen vermitteln.
Literatur
- Spielkarten (http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/meyers/servlet/showSeite?SeiteNr=0143&BandNr=15&textmode=true), in: Meyers Konversationslexikon, 4. Aufl. 1888, Bd. 15, S. 143.
Siehe auch
Weblinks
Dieser Artikel basiert auf Wikipedia und der Recherchearbeit von Stefan Kühn, Johannes Hüsing, Mark Möst, Tiramisu2004, Schrapers et al.
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